Neues EU-Holzhandelsgesetz: ForestFinance begrüßt Gesetz gegen
illegale Holzprodukte
Pressemitteilung von:
Forest Finance Service GMBH
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Das neue EU-Handelsgesetz schont den Regenwald und fördert den
nachhaltigen Forstbetrieb |
Weltweit werden jährlich rund 13 Millionen Hektar naturnaher Wälder
unwiederbringlich vernichtet. Das ist mehr als die gesamte Waldfläche
in Deutschland. Illegaler Holzeinschlag spielt bei der Entwaldung eine
große Rolle.
Die Abholzung hat extrem negative Auswirkungen auf Umwelt und
Klima. So stammen rund 20 Prozent aller Treibhausgase in der
Erdatmosphäre aus der Abholzung von Regenwäldern und der Zerstörung
tropischer Moore. Der Handel mit illegalem Holz schädigt zudem
nachhaltige Waldbewirtschaftung, da illegal geschlagenes Holz meist zu
Discountpreisen gehandelt wird.
Nach Recherchen des Umweltverbands WWF stammen zwischen 16 und 19
Prozent der Holzimporte in die Europäische Union aus illegalen
Holzimporten.
Nachhaltige Forstwirtschaft weltweit bislang kaum verbreitet:
Außerhalb Europas wird bislang jedoch nur ein Bruchteil der Wälder
nachhaltig bewirtschaftet. Zu einer dauerhaften Erwerbsquelle für die
heimische Bevölkerung kann ein Wald jedoch nur werden, wenn seine
Bewirtschaftung nachhaltig ist. Nur wenn die heimische Bevölkerung
dauerhaft ihre Existenz aus Walderträgen bestreiten kann, wird sie
selbst ihre Wälder erhalten, pflegen und Wege zu einer nachhaltigen
Bewirtschaftung einschlagen.
Weg für ein europäisches Holzhandelsgesetz frei:
Kommission, Parlament und Ministerrat der Europäischen Union
verständigten sich vor einigen Tagen auf einen gemeinsamen
Gesetzesentwurf, der die Einfuhr illegaler Holzprodukte nach Europa
beenden soll. Wichtigster Punkt: Der Handel mit Holzprodukten aus
illegaler Herkunft wird verboten und unter Strafe gestellt. Der
Verabschiedung des Gesetzentwurfes durch EU-Parlament und Ministerrat
wird derzeit als Formsache eingeschätzt.
EU-Holzhandelsgesetz verbessert Marktbedingungen für nachhaltig
erzeugte Hölzer:
“Diese enorm wichtige Entscheidung verhindert die illegale
Entwaldung. Gleichzeitig erhöht sie kurz- und mittelfristig das
Holzpreisniveau und fördert so die Attraktivität nachhaltiger
Tropenforstwirtschaft” betont Harry Assenmacher, Geschäftsführer
des Bonner Anbieters für nachhaltige Waldinvestments
Forest Finance. Das Unternehmen setzt sich seit Jahren für die
wichtige EU-Regelung ein. Einen Wermutstropfen hat das geplante
EU-Holzhandelsgesetz jedoch: Die Medienlobby konnte durchsetzen, das
Druckerzeugnisse von der Regelung ausgenommen werden sollen.
ForestFinance wird sich im Kampf gegen diese bedeutende
Ausnahmeregelung engagieren.
Quelle:
openpr.de
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